Willkommen bei uns im Pöstenhof

 

Fotos: Susanne Schmidt-Dominé/F. Koch

 

Wir Pöstenhofer

sind eine Gruppe von rund 60 Personen: Singles und Paare unterschiedlichen Alters ohne oder mit Kinder/n. Wir wohnen und leben zusammen in einem gesunden Verhältnis von Nähe und Distanz und praktizieren dabei Nachbarschaftshilfe im Rahmen unserer Möglichkeiten, wo diese erwünscht ist. 

Foto: Susanne Schmidt-Dominé

Was uns eint, ist der Gemeinschaftsgedanke: wir wollen zwar individell, aber doch in Gemeinschaft leben und diese Gemeinschaft pflegen und entfalten. Das Zentrum ist dabei unser Gemeinschaftsraum, den wir dank der Unterstützung durch Sponsoren gut ausstatten konnten. Hier finden nicht nur unsere monatlichen Hausversammlungen und Spielabende statt, hier treffen sich auch Arbeitsteams, Kochgruppen und Kaffeeklatschgesellschaften. Außerdem wird der Raum für gemeinschaftliche oder private Feiern genutzt, und wir empfangen hier Besuchergruppen. Ansprechpartnerin für letztere ist Anita Bünte Tel. 05261-10412.

 

Der Pöstenhof

Als Thorsten Kleinebekel, Vorstandsvorsitzender der Wohnbau Lemgo eG, das Projekt Pöstenhof Ende 2008 initiierte, mag ihm wohl als Endziel ein Gemeinwesen Pöstenhof vorgeschwebt haben ähnlich dem, wie sich der Pöstenhof heute darstellt.  Der erste Schritt zu diesem Gemeinwesen war die Gründung des Vereins "Pöstenhof Lemgo e.V." am 06.06.2009. Mit diesem, unserem Verein, schloss unser Vermieter, die Wohnbau Lemgo eG, ein Jahr später einen Kooperationsvertrag und im März 2012 einen Selbstverwaltungsvertrag.

Der Pöstenhof befindet sich in der Alten Hansestadt Lemgo, am Gabelungspunkt Pöstenweg/Hinter den Pösten. Das 4500 qm große Grundstück, auf dem sich früher die Konservenfabrik Thospan & Siekmann befand, bietet Raum für 33 Wohnparteien, eine Gästewohnung und eine Tagespflegeeinrichtung sowie Gemeinschaftsräume und Außenflächen für gesellige Aktivitäten. Träger der genannten Tagespflegeeinrichtung ist die Freie Altenhilfe.

 

Nach den Plänen des Architekturbüros h.s.d wurde der Pöstenhof erbaut. Er besteht aus zwei Gebäudeflügeln, die durch Brückengänge miteinander verbunden sind, an welche ein Außenfahrstuhl angegliedert ist.

 

Man begann mit dem Bau im Jahr 2010 und beendete diesen 2012. Sein Baukonzept ist einzigartig. Die beiden Gebäudeflügel des Pöstenhofes haben nämlich nicht das Erscheinungsbild von Wohnblocks bekommen, sondern sie greifen durch die rhythmische Verzahnung der im Komplex vor- bzw. zurückspringenden Wohnungen die kleingliederige Bebauung der Lemgoer Altstadt auf. Die v-förmige Anordnung der Flügel ermöglicht zudem einen großzügigen Innenhof mit Garten-, Spiel- und Nutzflächen. "Hier betont die frische, limegrüne Farbigkeit der Fassadenfläche den halböffentlichen Raum, gleichsam wie ein andersfarbiges Futter eines edlen Kleidungsstücks." * Von den grün gestrichenen Laubengängen aus erreicht man die einzelnen Wohnungen, den privaten Bereich.

 

 *Siehe: "Beurteilungen der Jury zum Deutschen Fassadenpreis 2013", S.12 (Der Pöstenhof bekam als eine von 238 eingereichten Arbeiten den 2. Preis!)

Außer diesem Preis gewann der Pöstenhof noch den:
Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau 2012,


den: Deutschen Bauherrenpreis 2013/2014 

und vom Bund Deutscher Architekten den Preis "Auszeichnung guter Bauten 2014".

 

 

 

Neu: BDA Architekturpreis Nordrhein-Westfalen 2015 Auszeichnung

Ausgezeichnet als vorbildliches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen 2015